Wie gestalte ich mein Trainee-Programm besonders attraktiv?

Wie gestalte ich mein Trainee-Programm besonders attraktiv?

„War for talents“ und "Employer Branding“ sind herausstechende Herausforderungen für Human Ressources Abteilungen in der heutigen Zeit. Mit der Entwicklung von Trainee-Programmen zielen Unternehmen vor allem darauf ab, auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber zu erscheinen und den Bedarf an Führungsnachwuchs zu decken.

Durch Traineeprogramme soll ein systematischer Berufseinstieg für Absolventen gewährleistet werden. Doch wie kann ein Trainee-Programm besonders attraktiv gestaltet werden?

Grundsätzlich sollte ein Trainee-Programm ein ausgewogener Mix aus Tagesgeschäft und Projektarbeit sein. Die Teilnehmenden sollten die Möglichkeit erhalten, möglichst viele Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens zu erhalten und ihre persönlichen Stärken herauszufinden. Schließlich soll aus den Trainees von heute der Führungsnachwuchs von morgen werden!

Um sowohl Fach- und Methodenkompetenz als auch personale und soziale Kompetenzen ideal kombiniert zu vermitteln und gleichzeitig die Trainees während der gesamten Programmdauer zu motivieren, stellen wir hier unsere Top 3 Bausteine für Trainee-Programme vor.

Top 3 Bausteine für Trainee-Programme

1. Job Rotation

Bei der Job Rotation erledigen Mitarbeiter verschiedene Aufgaben in unterschiedlichen Abteilungen in einer vorgegebenen Periode. Bevor Nachwuchsführungskräfte erfolgreiche Manager werden können, müssen sie über die Struktur des gesamten Unternehmens genauestens informiert sein.

Daher ist die Job Rotation gerade in den der Führungsebene vorgelagerten Hierarchieebenen ein beliebtes Personalentwicklungsinstrument. Die Mitarbeiter erhalten bei dieser Methode einen besseren Überblick über Abläufe und Strukturen in der jeweiligen Organisation. Unternehmen mit mehreren Standorten integrieren oftmals auch einen Standortwechsel bzw. Auslandsaufenthalt in das Trainee-Programm. So können die Teilnehmenden die Wechselbeziehungen innerhalb eines Unternehmens besser verstehen und das Unternehmensziel besser verfolgen. Des Weiteren wird das Sozialverhalten der Mitarbeiter gefördert, indem sie sich ständig in einem neuen Team einfügen und beweisen müssen.

2. Projektarbeit

Gerade innerhalb von Trainee-Programmen wird der Projektarbeit heutzutage ein immer größerer Stellenwert beigemessen. Projektarbeit ist in der Regel eine on the job Maßnahme, die die Trainees dazu bringen soll, innerhalb von kleinen, ersten Projekten Verantwortung zu übernehmen und abteilungsübergreifend zu denken. Dabei spielen unter anderem folgende Punkte eine große Rolle:

  • Die Dauer eines Projektes sollte an das jeweilige Thema angepasst werden, in der Praxis dauert dies  aber zwischen drei und sechs Monaten.
  • Während des Projektes sollte nicht nur der Projektauftraggeber im ständigen Kontakt mit dem Trainee stehen, sondern auch der Mentor unterstützend zur Seite stehen.
  • Die Ziele des Trainees sollten SMART „(also: Spezifisch / Messbar / Ausführbar / Relevant / Termingebunden)“ definiert werden. 
  • Nach Abschluss eines Projektes soll mit dem Trainee diskutiert und ausgewertet werden. So wird gleichzeitig der Umgang mit Feedback, Kritik und Lob gelernt.

3. Unternehmensplanspiel

Die Teilnahme an einem Unternehmensplanspiel bildet eine Brücke zwischen dem theoretisch erworbenen Wissen und der Umsetzung im Berufsleben. In diesem on the job Training vertiefen die Teilnehmenden im Team ihr Managementwissen und erfahren die Konsequenzen ihrer unternehmerischen Entscheidungen in einem realitätsnahen Umfeld.

Gerade ein Online Planspiel-Wettbewerb lässt sich gut in ein Trainee-Programm integrieren und bietet Berufseinsteigern eine herausfordernde Praxisübung zum Erlernen von gesamtunternehmerischem Verständnis. Analog zum Aufbau des Trainee-Programms lernen die Teilnehmenden im Planspiel unterschiedliche Unternehmensbereiche und deren Zusammenspiel kennen. Den Unternehmenserfolg im Fokus, sind die Teilnehmenden gefordert, Eigeninitiative und Unternehmergeist zu entwickeln.

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