Was wäre Lernen Ohne Happiness?

MARGA Planspielseminare:
Was wäre Lernen ohne Happiness?

Basierend auf dem Buch „Edutainment - Besser, schneller, einfacher lernen im Unternehmen“ von Lernexperte Albrecht Kresse hat Handelsblatt.com die 12 wichtigsten Tipps gegen öde und langweilige Seminare veröffentlicht.

  • 1. Positive Emotionen

    Lernen sollte mit positiven Assoziationen und Gefühlen verbunden sein. Begeisterung der Teilnehmer ist zwar nicht alles, aber ohne fröhliche und glückliche Teilnehmer ist alles nichts. Was wäre Lernen ohne Happiness?

  • 2. Alle Sinne ansprechen

    Nur Text lässt sich im Gehirn nicht so vielfältig verknüpfen. Deshalb rät Kresse, bei jedem Thema möglichst den ganzen Menschen anzusprechen: sein Verstand, sein Gefühl, seine Augen, seine Ohren, sein Tastsinn, seine Nase, seine Spiegelneuronen.

  • 3. Eigenmotivation beachten

    Es ist wichtig, schon im Vorfeld der Veranstaltung die Lernziele darzustellen und spätestens zu Seminarbeginn. Anknüpfungspunkte zu den individuellen persönlichen Zielen der Teilnehmer zu schaffen.

  • 4. Roten Faden legen

    Es ist nützlich, erst einmal einen Überblick über das zu Lernende zu geben, bevor man ins Detail geht. Auch im Verlauf des Trainings kommt es auf den roten Faden an: Eine sinnvolle Verarbeitung im Gehirn setzt eine logische Struktur voraus. Der Lernende muss sie begreifen und den Sinn erkennen. So wird das Verstehen erleichtert und Stress vermieden – der Lernerfolg ist sicher!

  • 5. Sofort Feedback geben

    Die besten Lernergebnisse werden erzielt, wenn die Lernenden viele Fehler machen und sofort ein Feedback erhalten. Entscheidend ist, dass das Feedback noch bei der Übung erfolgt, nicht erst am Ende der Veranstaltung. Es sollte kurz, präzise, wertschätzend sein.

  • 6. Üben, üben, üben

    Die gute alte Wiederholung ist immer noch das Maß der Dinge. Wie die Forschung zeigt, sorgt die regelmäßige Nutzung der gleichen Datenverbindung im Gehirn für die beste Ausarbeitung einer neuen Kompetenz.

  • 7. Dem Gehirn Pausen gönnen

    Nach 45 Minuten, spätestens aber nach einer Stunde sollte man eine kurze Pause machen, und nach vier Stunden eine längere. In das Langzeitgedächtnis kommen Informationen nur, wenn das Hirn sich ausruhen darf.

  • 8. Schlau vernetzen

    Sprechen Sie nicht nur alle Sinne an, sondern stellen Sie auch Verbindungen zu anderen Themen her, insbesondere zu den persönlichen Erlebnissen und der Erfahrungswelt der Lernenden.

  • 9. Lernumgebung ausreichend gestalten

    Das Gehirn hört nie auf zu lernen. Wir können nicht zwischen Zuständen des Lernens und des Nichtlernens unterscheiden. Die bewusste Nutzung des unbewussten Lernens für die didaktische Planung kann den entscheidenden Unterschied beim Transfer machen.

  • 10. Gehirngerecht proportionieren

    Das Gehirn braucht Zeit, um die neuen Informationen zu konsolidieren. Nur dann werden sie langfristig verankert. Ebenso sollten eng verwandte Themen nicht direkt hintereinander gelehrt oder trainiert werden. Dies führt nur zu Verwirrungen.

  • 11. Keine Langeweile aufkommen lassen

    Der Hippocampus möchte unterhalten werden, sonst bleibt das Tor zum Langzeitgedächtnis zu. Die Abwechslung sollte aber didaktisch sinnvoll sein. Eine sinnvolle Abfolge aus Vorträgen, Gruppen- und Einzelarbeiten, Übungen und Rollenspielen, Bewegungseinheiten und Pausen muss her.

  • 12. Digitale Medien nutzen

    Speziell zur Vor- und Nachbereitung eignet sich der Einsatz von digitalen Medien hervorragend. Die Teilnehmer können vorbereitet in das Training kommen, sie erhalten Material zur Nachbereitung, bleiben untereinander in Kontakt. Lernen 2.0 bietet viele neue Möglichkeiten.

Zwölf Tipps gegen öde und langweilige Seminare (bei Handelsblatt.com am 26.01.2015 veröffentlicht)

MARGA Planspiel-Seminare bieten spannende Alternative zu langweiligen BWL-Seminaren und sorgen für langfristigen Lernerfolg

Beim Planspiel-Seminar MARGA Kompakt wechseln sich Fachbeiträge im Plenum und Arbeit im Planspiel-Team ab. Dabei werden die Teilnehmenden des Planspiel-Seminars intensiv von MARGA Trainern begleitet, erhalten fachliches Feedback und können Entscheidungen direkt mit den Trainern diskutieren. Fundiertes Lernen, aktives Umsetzen im Planspiel und als Unternehmer im Wettbewerb die Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen – dies bietet das Planspielseminar MARGA Kompakt in drei nachhaltigen Tagen. MARGA weckt Unternehmergeist und macht Management-Inhalte erlebbar und spannend.

Andreas Nill von MARGA

Andreas Nill
Tel.: +49 2235 406 319
E-Mail: nill@marga.de

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